Jahreshauptversammlung
"Früh
auf" Heide
(27. Februar 2011)
Angelverein
„Früh
auf“ Heide zieht positive Bilanz
Vorsitzender Friedemann Bach wiedergewählt
Friedemann
Bach
(Bild
unten, rechts) ist
während der Jahreshauptversammlung des Sportangelvereins „Früh auf“ Heide
als dessen 1. Vorsitzender wieder gewählt worden. Ohne Gegenstimme votierten
die Mitglieder für den 67-Jährigen, der diesen Posten seit 20 Jahren
bekleidet, und honorierten sein umsichtiges und erfolgreiches Engagement für
den Angelverein. Das Ruder des 1934 gegründeten Heider Angelvereins bleibt
somit für weitere zwei Jahre in den bewährten Händen.
Auch
die übrigen turnusmäßigen Besetzungen der Vorstandsposten waren ausnahmslos
Wiederwahl und dokumentieren die Zufriedenheit der Mitglieder mit ihrer Vereinsführung.
So wurden Schriftführer Heiner Wolfgarten, Pressewart Sven Borchers, Sportwart
Wolfgang Köhne, der 1. stellv. Gewässerwart Peter Dannenberg und stellv.
Schriftwart Olaf Rüth einstimmig für zwei Jahre wiedergewählt. Der von der
Jugendgruppe gewählte stellvertretende Jugendgruppenleiter Björn Jacobsen
wurde von der Hauptversammlung in seinem Amt bestätigt.
Zum ersten Kassenprüfer rückte Ulli Horst auf, sein Stellvertreter wurde Günter
Ebert und zum Ersatzkassenprüfer wurde Dietmar Unger gewählt.

Sehr
gut besucht war die Versammlung der Sportangler, sehr zur Freude von Bach. 90
Petrijünger sowie Heides Bürgervorsteher Franz Helmut Pohlmann und Horst
Eichert, Vorsitzender des Kreissportfischerverbandes Dithmarschen, fanden sich
im „Früh auf“ Vereinslokal „MTV Sportheim“ in Heide ein.
Bürgervorsteher Pohlmann sprach im Namen aller Heider seinen Dank an die Heider
Sportangler für deren Einsatz zum Erhalt des vom Angelverein seit 77 Jahren
betreuten, über 170 Hektar großen, Landschaftsschutzgebietes Ostroher/Süderholmer
Moor mit seinen Gewässern aus. „Ein Spaziergang erholungssuchender Mitbürger
durch das Moor lädt diese geradezu zum tiefen Luft holen ein,“ so Pohlmann.
Horst
Eichert betonte, dass das Angeln auch in Zukunft Umwelt- und zugleich
Naturschutz sein wird. „Bei dem vom Heider Angelverein betreuten und
geschützten Gebiet, handelt es sich um ein in Deutschland einmaliges
Landschaftsschutzgebiet. Um so wichtiger ist eine, wie im Heider Angelverein
hervorragend praktiziert, gut funktionierende Jugendarbeit im Verein,“ so
Eichert weiter.
Schriftwart
Heiner Wolfgarten gab in seinem Geschäftsbericht bekannt, dass der
Mitgliederbestand stabil gehalten werden konnte. Der Verein zählt insgesamt 402
Mitglieder, davon 289 ordentliche Mitglieder, 44 Fördermitglieder, 4
Ehrenmitglieder und die 65-köpfige Jugendgruppe. Das Durchschnittsalter der
aktiven Mitglieder beträgt 43 Jahre. Dass das Angeln keine Männerdomäne ist,
zeigt der Frauenanteil. Immerhin gehören dem Verein mittlerweile 28 Frauen an.
Carsten
Münch, Umwelt- und Naturschutzbeauftragter des Vereins, berichtete, dass es
durch die starke, sehr lange Frostperiode im Winter Anfang 2010 in einigen
Kuhlen zu starken Verlusten des Fischbestandes kam. Um den Fischbestand wieder
einigermaßen ins Lot zu bekommen, werden die Angler, als eine von mehreren Maßnahmen,
in diesem Jahr statt der bisher sechs Hegefischen nur noch vier Hegefischen
durchführen.
Es
gab aber auch erfreuliches von Münch zu berichten. Zur Freude der Angler und
Naturliebhaber, hat sich auch im vergangenen Jahr wieder die seltene
Trauerseeschwalbe im Ostroher/Süderholmer Moor niedergelassen. „Sieben
Brutpaare zogen 13 Jungvögel groß. Das ist zufriedenstellend,“ so Münch.
Sorgen bereitet ihm jedoch die Zunahme der Rabenkrähen im Moor. „Diese
bedeuten auch weiterhin eine Gefährdung unserer Trauerseeschwalben,“ so Münch.
Zufrieden
mit den Einsätzen der Arbeitsdienstler und den Fangergebnissen zeigten sich die
Gewässerwarte. „Wir haben viel geschafft. Umfangreiche Ufersicherungsmaßnahmen
wurden sowohl im Süderholmer als auch im Ostroher Moor durchgeführt. Weit über
1000 Arbeitsstunden wurden durch die Mitglieder geleistet,“ so die Gewässerwarte.

Einen
umfassenden Kassenbericht legte Schatzmeister Enrico Joost (Bild oben) vor, an
dem die Kassenprüfer Ulli Horst und Peter Rickerts keine Beanstandungen hatten,
so dass dem Vorstand einstimmig die Entlastung erteilt wurde. Im
Haushaltsvoranschlag sind für dieses Jahr 3000 Euro für einen Mähbalken
vorgesehen, dieser ist dringend erforderlich, um weiter im bewährten Maße die
Natur im Moor zu pflegen.

Zahlreiche
treue Mitglieder stärken dem Angelverein den Rücken.
Auf stolze 50 Jahre Mitgliedschaft blicken gleich fünf Mitglieder zurück:
Reinhard Dettke, Heino Hansen, Heinz Hübner, Werner Seelenbinder und Johann Tödter.
Sie erhielten aus den Händen des Vorsitzenden Bach das Wappen des Angelvereins
überreicht.
Helmut Drefs und Johann Rathje bekamen für 40-jährige Mitgliedschaft den
Zinnteller mit dem Wappen des Vereins überreicht: Für ihre 30-jährige
Mitgliedschaft wurden Günter Diener, Peter Hofmann, Heiko Molkenthin,
Mark-Oliver Popp und Udo Schmidt mit der goldenen Ehrennadel des Vereins geehrt.
Für 20-jährige Mitgliedschaft wurden Rolando Biasini, Thomas Blask, Reiner
Frank, Marco Haker, Torben Lucht, Phillip Peters, Helmuth Peymann, Friedemann
Szuba, Winfried Wachsmann, Sven Witt und Hans-Joachim Sude mit der silbernen
Nadel ausgezeichnet.
Für 8 Jahre Vorstandsarbeit wurde Björn Jacobsen mit der silbernen Ehrennadel
des Kreissportfischerverbandes Dithmarschen durch den Kreisvorsitzenden Horst
Eichert geehrt.
Zum Schluss gab Bach bekannt, dass die traditionelle Moorbegehung am Karfreitag,
22. April stattfindet. Die Freigabe der Fischwaid erfolgt bereits am 1. April.
Fotos von der
Jahreshauptversammlung
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