Natur hautnah erleben
Angler führen Interessierte durchs Süderholmer und Ostroher Moor
Heide (svb) Um das Ostroher und Süderholmer Moor hautnah zu erleben, gibt es keine bessere Möglichkeit als eine Wanderung.
Zur guten Tradition gehört daher seit vielen Jahren die Moorbegehung des Sportangelvereins „Früh auf“ Heide durch das Ostroher und Süderholmer Moor, in der der Verein über den Naturschutz und die Hobby-Angelei im Landschaftsschutzgebiet informiert.
Nachdem „Früh auf“ Vorsitzender Kai Kuchel die 30 Angler und Naturinteressierten begrüßt hatte, gedachten die Anwesenden des im vergangenen Jahr verstorbenen, langjährigen Vorsitzenden Friedemann Bach und weihten zu seinen Ehren einen
Gedenkstein eingangs des Süderholmer Moores ein.
Die Wanderung durch das Moor leitete Carsten Münch, Umwelt- und Naturschutzbeauftragter des Vereins, und gab in ausführlicher Form spannende Einblicke über dessen Größe, über seine Pflanzen und Tiere, über sein Klima und seine Entstehungsgeschichte. Auch Heides Bürgermeister Oliver Schmidt-Gutzat ließ es sich nicht nehmen, einen Einblick in das seit 1973 vom Heider Angelverein betreute, ca. 283 Hektar große Landschaftsschutzgebiet, - eines der wenigen aktiven Niedermoore in Schleswig-Holstein - zu verschaffen. Bei der insgesamt ca. 100 ha offenen Wasserfläche handelt es sich um Torfkuhlen, die durch Grundwasseranschnitt bei Abgrabungen zur Torfgewinnung entstanden sind. Durch die jahrzehntelangen Bemühungen des Angelvereins ist das Ostroher/Süderholmer Moor von einer Müllkippe zu einem Naherholungsgebiet und Lebensraum für seltene Tiere und Pflanzen geworden.
In Eigenbeschränkung sind große Teile als Ruhezonen für das Wild ausgewiesen. In einer der Kuhlen des Ostroher Moores sind unter anderem künstliche Nisthilfen als Brutplätze für die in Schleswig-Holstein selten gewordene Trauerseeschwalbe angelegt worden. „Erfreulicherweise konnten die 6 Brutpaare im vergangenen Jahr 15 Jungvögel zum Ausfliegen bringen;“ so Münch und präsentiert dabei eine der Nisthilfen in Form eines Floßes.
„Ein kleiner Spaziergang durch das Moor bietet jedem Erholungs- und Regenerationsmöglichkeiten in gesunder Umwelt. So haben wir spannende Einblicke in die schöne Naherholungsregion, die jedem Erholungs- und Regenerationsmöglichkeiten in einer gesunden Umwelt bietet, bekommen,“ so die einhellige Meinung der Gäste nach dem knapp dreistündigen Marsch, unterbrochen durch eine Kaffeepause, bei der es leckere Kuchen und belegte Brote zur Stärkung gab.
Naturliebhaber und Angler nahmen an der „Früh auf“-Moorbegehung und Einweihung des Friedemann-Bach -Gedenksteins teil.
(Foto: Sven Borchers)
Weitere Impressionen von der Moorbegehung 2024.
(Foto: Sven Borchers)
Weitere Impressionen von der Moorbegehung 2024.
(Foto: Sven Borchers)
Weitere Impressionen von der Moorbegehung 2024.
(Foto: Sven Borchers)
Weitere Impressionen von der Moorbegehung 2024.
(Foto: Sven Borchers)
Weitere Impressionen von der Moorbegehung 2024.
(Foto: Sven Borchers)
Weitere Impressionen von der Moorbegehung 2024.
(Foto: Sven Borchers)
Weitere Impressionen von der Moorbegehung 2024.
(Foto: Sven Borchers)
Weitere Impressionen von der Moorbegehung 2024.
(Foto: Sven Borchers)
Weitere Impressionen von der Moorbegehung 2024.
(Foto: Sven Borchers)
Weitere Impressionen von der Moorbegehung 2024.
(Foto: Sven Borchers)
Weitere Impressionen von der Moorbegehung 2024.
(Foto: Sven Borchers)
Weitere Impressionen von der Moorbegehung 2024.
(Foto: Sven Borchers)
Weitere Impressionen von der Moorbegehung 2024.
(Foto: Sven Borchers)
Weitere Impressionen von der Moorbegehung 2024.
(Foto: Sven Borchers)
Weitere Impressionen von der Moorbegehung 2024.
(Foto: Sven Borchers)
Weitere Impressionen von der Moorbegehung 2024.
(Foto: Sven Borchers)
Weitere Impressionen von der Moorbegehung 2024.
(Foto: Sven Borchers)
Weitere Impressionen von der Moorbegehung 2024.
(Foto: Sven Borchers)
Weitere Impressionen von der Moorbegehung 2024.
(Foto: Sven Borchers)
Weitere Impressionen von der Moorbegehung 2024.
(Foto: Sven Borchers)
Weitere Impressionen von der Moorbegehung 2024.
(Foto: Sven Borchers)